Bei Zuckernadel läuft zur Zeit ein tolles Gewinnspiel. Um mitzumachen soll man selbstgenähte Taschen präsentieren, passend dazu ist der Gewinnn auch ein Anleitungsbuch für Taschen.
Ich möchte euch deshalb heute einige Taschen aus den letzten Jahren zeigen. Von den blutigen Anfängen bis heute – wobei ich noch immer eine Menge lernen muss!

Meine erste Tasche habe ich vor über drei Jahren genäht, damals noch an der Nähmaschine meiner Mutter. Sowohl die Außenseite als auch das Futter sind ein alter Vorhang, der vor knapp 20 Jahren im Arbeitszimmer meines Vaters hing. Diese Tasche hat also Geschichte! Ich war richtig stolz auf den eingenähten Reisverschluss und das Futter. Deshalb hab ich auch über die vielen Fehlerchen hinweggesehen, wie zum Beispiel die recht unelegante Befestigung des Trageriemens (der auf der rechten Seite mittlerweile auch fast ab ist). Stolz habe ich diese kleine Tasche als Handtasche verwendet, wenn ich abends weggegangen bin. Leider hat sich aner irgendwann herausgestellt, dass der Stoff nicht wirklich wasserfest ist.

Tasche Numero 2 habe ich dann auf meiner eigenen, gerade gekauften, Nähmaschine genäht, vor etwa einem Jahr. Die beiden Stoffe habe ich bei Ikea erstanden. Innen ist die Tasche ebenfalls mit den grün-weißen Stoff gefüttert, außerdem habe ich auch einige Innentaschen angenäht. Diese Umhängetasche begleitet mich seitdem fast jeden Tag, da sie perfekt zum Einkaufen ist oder auch mein Uni-Zeug schluckt^^ Kleine Makel hat sie natürlich auch, zum Beispiel sind die Nähte teilweise nicht wirklich gerade. Aber das ändert nichts daran, dass ich diese Tasche über alles liebe :)

Dies ist meine neuste Tasche, sie ist erst Anfang der Woche entstanden. Der blaue Stoff kommt von Ikea, der grüne vom Stoffmarkt. Den Schnitt habe ich aus dem Buch “Alles, was Fräulein so braucht”, wozu ich in der nächsten Woche noch etwas schreiben werde. Es handelt sich bei dieser Tasche um eine sogenannte Tote-Bag, eine typische Einkaufstasche. Und genau dazu benutze ich sie auch. Mir gefallen die frischen Farben, außerdem habe ich die Henkel genau auf mich angepasst. Die Tasche schleift nicht auf dem Boden, wenn ich sie in der Hand halte, lässt sich aber auch über der Schulter tragen. An dieser Tasche habe ich nicht viel auszusetzen – der Schnitt ist allerdings auch relativ einfach gehalten.
So, das war´s mit meiner kleinen Rückschau. Ich habe zwischendurch auch immer mal kleinere Täschchen genäht, wie zum Beispiel die Federmappe für Pablo. Ich hoffe, euch gefallen meine Taschen und vielleicht hat der ein oder andere jetzt ja auch Lust, sich eine individuelle Tasche zu zaubern?
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