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Klappentext: Trix, Erbe des Herzogtums Solier, wird Opfer eines gemeinen Putschs. Trix schwört Rache. Bloß wie? Die wilde Welt jenseits der Schlossmauern ist nichts für zarte Jünglinge. Grässliche Untote, verwirrte Feen und minderbemittelte Minotauren machen Trix das Leben schwer. Aber dann entdeckt er ein ungeahntes Talent: Ist er vielleicht zum Magier berufen? Mit neuem Mut versucht sich Trix als Retter der schönen Fürstin Tiana, die zwangsverheiratet werden soll. Dafür verspricht Tiana, ihm zu helfen, den Thron zurückzuerobern. Die beiden schmieden einen tollkühnen Plan …

Trix hat es nicht leicht, eben noch war er ein junger Adeliger, der gerne die alten Chroniken über seine ruhmreichen Vorfahren durchwühlt, im nächsten Moment befindet er sich auf der Flucht. Der Co-Herzog Gris hat seine Eltern getötet und Trix Solier sein Zuhause genommen. Natürlich will Trix sich rächen und das Herzogtum zurückerobern, aber das ist deutlich schwieriger als gedacht. Die adeligen Nachbarn interessieren sich eher wenig für den jungen Solier und so muss er sich andere Verbündete suchen. Und diese sorgen dafür, dass die Geschichte zu einem waschechten Abenteuer wird – wäre auch nicht anders zu erwarten bei einem Viertel-Zwerg-Ritter, einem unechten Piratenkapitän, dem unordentlichen Zauberer Sauerampfer und einer rauschkrautsüchtigen Fee.

Sergej Lukianenko verbindet alle diese Gestalten zu einem zauberhaften Roman, den ich gerne gelesen habe. Trix Werdegang vom Flüchtling zum Zauberer fesselt, so wie es sich für eine Abenteuergeschichte gehört. Der Schreibstil ist meist eher einfach gehalten, das Buch lebt von seinen Charakteren und seinem Humor. So darf der Leser mitverfolgen, wie die erste Fast-Food-Kette geplant wird oder wie sich Trix auf höchst einfallsreiche Arte gegen den bösen Zauberer Gravar durchsetzt. Außerdem glänzt “Trix Solier” durch seine Originalität und den Einfallsreichtum Lukianenkos.

Eine tolle Mischung aus Witz, Magie und Humor mit einem Schuss Spannung. Das Buch ist ein Jugendbuch, aber nicht nur für ebendiese geeignet, sondern für alle Fantasie-Begeisterten, die auf eine Portion Humor nicht verzichten wollen. Deshalb mein Fazit: Absolut empfehlenswert!

Und wer selber mal reinschnuppern möchte: Auf der Website des Beltz-Verlages findet sich auch eine Leseprobe.

Mich interessiert – wie immer – ganz besonders, was ihr von dem Buch haltet. Hat euch meine Rezension gefallen?

Vielen Dank an den Beltz Verlag!

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zerbrechlichedinge

Klappentext: Ein liegengebliebener Leihwagen auf einem einsamen Highway, ein düsteres Zirkuszelt voller versteckter Geheimnisse, die flirrende Hitze der ägyptischen Wüste in ihrer menschenfeindlichen Schönheit – egal, wohin Neil Gaiman seine Figuren führt, sie werden stets mit der Zerbrechlichkeit ihrer eigenen Welt konfrontiert – Abgründen, in denen manch Unglücklicher verloren ging.

In den 14 Kurzgeschichten verbindet Neil Gaiman unsere Welt mit einer anderen, mystischen und rästelhaften Welt. Obwohl jede Geschichte einzigartig ist und sich klar von den anderen unterscheidet, wird das Buch durch eine ganz besondere Atmospäre zusammengehalten. Gaimans Stil ist wunderbar, einige Geschichten wirken surreal und wie im Traum – eine richtige Auflösung der Handlung gibt es meistens nicht. Mir haben die halboffenen Enden gefallen, der Leser wird nicht komplett im Dunkeln gelassen, muss sich aber seine eigenen Gedanken machen.

Meine liebste Geschichte war Der Sonnenvogel, eine Geschichte über einen Club von Leuten, die alles essbare auf der Welt kosten möchten. Mich haben die Charaktere und die Periodizität, die in der Geschichte liegt, fasziniert. Ich möchte jetzt nicht zuviel verraten, diese Geschichte sollte man selber lesen.

Ich empfehle dieses Buch allen, die mit Kurzgeschichten etwas anfangen können und die phantasievolle, aber auch nachdenkliche Erzählungen mögen.

Eine Leseprobe findet sich hier.

Vielen Dank an Hobbit Presse!

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Klappentext: Andrew Mayhem ist zurück – pleite, planlos und immer noch mit dem Hang, in skurril-makabre Abenteuer verstrickt zu werden. Diesmal zwingen ihn die Umstände, sich als Serienmörder auszugeben, um eine Gruppe von Psychopathen zu infiltrieren, die sich in einem abgeschiedenen Landhaus in Alaska zu einem Wochenende mit blutigen Spielen versammelt. Kann er die vorgesehenen Opfer rechtzeitig befreien – oder muss er an ihrem Ableben mitwirken, um das eigene Leben zu retten?

Gleich zu Beginn – dieses Buch ist wirklich unglaublich lustig, bizarr und blutig. Es beginnt damit, dass Andrew Mayhem von zwei Irren mit einer Kettensäge gefoltert wird. Das hört sich zwar schon ziemlich schrecklich an, aber Andrew hat im Laufe der Geschichte noch weit größere Probleme. So landet er in einem Vergnügungspark für durchgedrehte Killer, der mich teilweise sehr an die Cube-Filme erinnert hat. Er wird lebendig begraben – wobei er zu seinem Leidwesen den Sarg auch noch mit einem früheren Opfer teilen muss. Wie man hier vielleicht also schon erahnen kann, ist die ganze Handlung sehr überzogen, schräg und unwahrscheinlich. Zusammen mit dem unvergleichlich lustigen Schreibstil verbreitet das Buch deshalb keine Angst, sondern permanente Lachanfälle. Das Buch ist voll von brutaler Komik, ich bin wirklich auf jeder Seite voll auf meine Kosten gekommen. Eine so skurrile und komische Geschichte habe ich schon lange nicht mehr gelesen!

Ich stelle fest: Dieses Buch hat Potential zu einem meiner Lieblingsbücher zu werden. Deshalb empfehle ich es auch bedenkenlos an alle weiter, die  etwas mit makaberen Humor anfangen können!

Vielen Dank an den Otherworld-Verlag.

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Dieses Buch ist der erste Band der Jugendbuch-Serie Warrior Cats vom Auorenteam Erin Hunter.

Sammy, ein junger Hauskater, fühlt sich vom Wald magisch angezogen. Trotz der Warnungen seiner Freunde springt er eines Nachts über den Zaun in den Wald. Dort trifft er auf Graupfote, einen Schüler des DonnerClans, einem der vier großen Katzenclans des Waldes. Nachdem Sammy sich im Kampf gegen Graupfote behaupten kann, erhält er das Angebot, dem DonnerClan beizutreten. Sammy verlässt seine Zweibeiner und wird unter dem Namen Feuerpfote vom DonnerClan ausgebildet. Er genießt sein neues Leben, aber dann kommt es zu Krieg – der SchattenClan greift an.

Zu Anfang des Buches haben mich die zahlreichen, ähnlichen Namen der Clankatzen verwirrt, aber dies hat sich mit der Zeit gelegt. Das Buch ist ansonsten einfach und verständlich geschrieben – kein Wunder, die Reihe ist ausgelegt für Jugendliche ab zehn Jahren. Gestört hat mich das aber nicht, mich hat das Leben der ClanKatzen in seinen Bann gezogen. Die soziale Struktur, die Rituale und die Lebensweise der Clans wird sehr schön beschrieben. Einige mystische Elemente, wie die neun Leben der Clanführerin, runden das Ganze ab. Da in dem wilden Leben der Katzen natürlich nicht immer nur Friede-Freude-Eierkuchen herrscht, wird der Leser aber auch mit Kampf, Tod, Intrigen und Krankheit konfrontiert.

Am Ende des Buches ist der Krieg mit dem SchattenClan zwar beendet, aber andere Probleme bleiben ungelöst. Zum Glück sind fünf der sechs Folgebände bereits erschienen, so dass man gleich zu Band 2 greifen kann.

Der erste Band der Warrior Cats ist ein kurzweiliges Lesevergnügen für alle, die gerne Tierfantasy lesen. Besonders natürlich für Katzenfans wie mich. Das Buch ist gut geeignet, um es auch zwischendurch zu lesen, da der Leser immer wieder gut in die Handlung hineinfinden kann. Auch jüngeren Leseratten wird man mit diesem Buch eine Freude machen können.

Du willst dir selber einen Eindruck verschaffen? Dann ist die Leseprobe wohl das Richtige für dich!

Außerdem interessiert mich, was ihr von dem Buch haltet!

Vielen Dank an den Beltz Verlag!

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Vor kurzem habe ich den Thriller „Der Schattenseher“ von Joseph Nassise gelesen. Mit diesem Buch beginnt eine Buchreihe, die sich „Die Hunt-Chroniken“ nennt.

Das Buch handelt von Jeremiah Hunt, der nach dem ungeklärten Verschwinden seiner Tochter sein normales Leben aufgibt, um sie zu finden. Dabei schreckt er nicht davor zurück, ein obskuren Ritual durchzuführen. Durch dieses Ritual erblindet Hunt zwar fast komplett, kann nun aber Geister sehen. Diese Fähigkeit nutzt er, um sich als “Geisterjäger” über Wasser zu halten und nebenbei nach einer Spur zu seiner Tochter zu suchen.

Das Buch hält die ganze Geschichte über ein angenehmes Spannungsniveau aufrecht. Die Geschichte fesselt, ist aber auch für ängstliche Personen wie mich nicht zu unheimlich. Die Geschehnisse werden überwiegend aus der Perspektive von Hunt beschrieben, einige wenige Passagen weichen davon ab. Außerdem spielen einige Kapitel in der Vergangenheit. Diese Änderungen lockern die Geschichte auf und machen das Lesen noch abwechslungsreicher. Da die Kapitel klar mit “Damals” und “Heute” überschrieben sind, weiß man dennoch immer, woran man ist.

Schade fand ich, dass ich das Buch relativ schnell durch hatte – mir ist „Der Schattenseher“ ein wenig zu kurz geraten. Außerdem ist mir eine kleine Ungereimtheit am Ende aufgefallen. Dort spricht ein Geist mir Jeremiah – alle anderen Geister zuvor waren stumm geblieben. Sehr gestört hat mich das allerdings nicht – vielleicht wird auf dieses Gespräch ja auch im zweiten Band genauer eingegangen?

Insgesamt hat mich das Buch sehr gefesselt und ich kann es als spannenden Lesestoff für zwischendurch nur empfehlen.

Vielen Dank an den PAN Verlag!

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Eigentlich bin ich gar nicht so der Typ für historische Romane, üblicherweise lese ich ja eher Fantasy. Dennoch habe ich mir vor einiger Zeit das Buch Die Säulen der Erde gekauft, da ich schon viel Positives darüber gehört habe.

Die Geschichte spielt im England des 12. Jahrhunderts. Nach dem Tod von König Heinrich beginnt eine unruhige Zeit, da die Frage der Thronfolge nicht eindeutig geklärt ist. Der junge Prior von Kingsbridge, Philip, beginnt dennoch mit dem Bau einer Kathedrale. Den Traum von einer prächtigen Kathedrale für Kingsbridge teilt auch sein Baumeister Tom Builder. Gemeinsam trotzen sie zahlreichen Hindernissen, die ihnen durch ihre Gegner Bischof Waleran und Graf William Hamleigh den Bau erschweren. Doch dann stirbt Tom und kurze Zeit später gibt Philip sein ehrgeiziges Vorhaben auf, jedenfalls vorübergehend…

Das Buch lebt von seinen zahlreichen Konflikten und Intrigen, die den Hauptpersonen das Leben schwer machen. Mir hat das ständige Wechselspiel zwischen neuen Problemen und Lösungen für diese gefallen. Immer, wenn sich gerade alles zum Positiven entwickelt, stellt sich ein neues, meist noch größeres, Problem. Neben Philip und Tom habe ich auch mit Jack, Toms Stiefsohn, und Aliena, der Tochter des abgesetzten Grafen, mitgelitten. Alle Charaktere des Buches wirken stimmig und glaubhaft, gerade auch, wenn man ihre Entwicklung im Laufe der Jahre betrachtet. Das Buch ist fesselnd geschrieben, deshalb habe ich die 1151 Seiten auch vergleichsweise flott gelesen.

Die Säulen der Erde ist ein spannender historischer Roman, der die Elemente Liebe, Macht, Intrigen, Sex und Gewalt gekonnt verbindet. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und werde auf jeden Fall auch das Nachfolgebuch, Die Tore der Welt, lesen!

Hast du das Buch auch gelesen? Ich würde mich freuen zu erfahren, wie es dir gefallen hat!

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Heute habe ich einen schönen Film entdeckt, der von einem kleinen, fiesen Mann und einem rosa Elefanten handelt. Das wollte ich euch natürlich nicht vorenthalten :)

TACHAAAN! von Rafikisland bei Vimeo.

Ich mag den Film. Und die Moral von der Geschicht? Rosa Elefanten sind toll!

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